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Samstag

Zwei Schweizer qualifizieren sich für das Sprint-Finale

Mit Melanie Mathys – notabene der Vize-Weltmeisterin von 2013 – steht eine Schweizer Medaillenanwärterin im morgigen Sprintfinale. Fabio Gretener ist der zweite Schweizer, der im Einer um eine Medaille kämpfen kann.
Dass die Schweizer Medaillenserie in Muotathal am dritten Tag der WM ein jähes Ende finden würde, war bereits im Vorhinein klar. Der heutige Samstag stand nämlich ganz im Zeichen der Qualifikation für das grosse Finale von morgen. Auf der attraktiven Sprintstrecke überzeugte vor allem die bisher erfolgreichste Athletin des Schweizer Teams: Melanie Mathys. Sie benötigte jedoch etwas Anlaufzeit. Im ersten Lauf passierten ihr zwei Fahrfehler und so musste sie ihr Finalticket im zweiten Lauf lösen. Dies gelang dank einer fehlerfreien Fahrt ohne Probleme. Die Kajakfahrerin hat dadurch morgen die Möglichkeit, nach zwei Mal Bronze ihre dritte Medaille der diesjährigen Heim-WM zu gewinnen. Es ist das klar formulierte Ziel: „Im Finale will man immer eine Medaille gewinnen. Dafür muss ich jede Schwierigkeit haargenau meistern“, sagt Melanie Mathys, die bereits vor fünf Jahren über diese Distanz Silber und vor zwei Jahren Bronze an Weltmeisterschaften gewonnen hat.
Sie ist die einzige Schweizer Dame im Finale. Undankbare 13. wurde die 18-jährige Hannah Müller. Sie ist somit die erste Nichtqualifizierte für das Kajak-Finale – und ist dementsprechend enttäuscht: „Natürlich war das Finale das Ziel. Dass es nun genau wegen einem Rang nicht gelang, nervt. Am schlimmsten ist, dass ich morgen zuschauen muss, wenn andere um Medaillen paddeln.“ Ähnlich undankbar war auch das Resultat von Sabine Eichenberger. Sie startete in der Kanadier-Kategorie. Kurz vor dem Ziel musste sie eine Kenterung in Kauf nehmen. Eine Eskimorolle verhinderte Schlimmeres, trotzdem verlor sie viel Zeit und die Qualifikation für das Finale.
In der männlichen Kanadier-Kategorie gelang dafür dem Sempacher Fabio Gretener der Einzug ins Finale. Als Elfter – 37 Hundertstel Vorsprung auf den unliebsamen Rang 13 – vertritt er im morgigen Finale die Schweizer Herren im Kampf um Gold, Silber und Bronze. Ebenfalls morgen finden die Team-Wettbewerbe über die Sprintdistanz statt. Sie bilden den Abschluss der Weltmeisterschaften auf der Muota.

Freitag

Zweite Schweizer Medaille am zweiten Wettkampftag

In den Mannschaftsrennen sorgt das Schweizer Damen-Team mit Bronze zum nächsten Medaillenerfolg. Die Bruggerin Sabine Eichenberger krönt damit ihre Karriere bei ihrer letzten WM. Mit dabei war auch etwas Glück.  
Der 50-jährigen Sabine Eichenberger gelingt nach der gestrigen leisen Enttäuschung die Revanche: Im Team-Wettkampf gewinnt sie im Kajak zusammen mit Melanie Mathys aus Solothurn und Hannah Müller aus Buochs die Bronze-Medaille. Für Eichenberger, die mehrfache Wildwasser-Weltmeisterin und Vize-Olympiasiegerin in der Kanu-Regatta, ist es eine spezielle Medaille: „Der Druck beim Heimrennen war spürbar, den haben wir uns aber vor allem selber gemacht. Das war auch wichtig – ohne Druck fährt man keine guten Rennen.“ Eichenberger beendete nach der WM ihre Karriere. Der Medaillengewinn war äusserst knapp. Nur drei Hundertstel trennte das Trio von dem undankbaren vierten Rang. Dass es so eng wird erwartete Melanie Mathys nicht: „Wir wussten es wird ein Kampf zwischen Deutschland und uns um die Bronze-Medaille. Dass es gleich so knapp wird, haben wir nie erwartet.“ Für Mathys ist es nach dem dritten Platz im gestrigen Einzel schon die zweite Medaille der diesjährigen WM.
Von den Medaillenplätzen war das junge Herren-Team im Kajak etwas entfernt. Trotzdem zeigten sie eine solide Leistung. Mit Rang sieben klassieren sie sich in der ersten Hälfte des Teilnehmerfeldes. Das Team besteht aus den beiden Solothurner Nico Meier und Robin Häfeli sowie dem Adligenswiler Junioren-Vizeweltmeister des letzten Jahres Linus Bolzern. Im Kanadier der Herren stand eine reine Zentralschweizer Mannschaft am Start. Den beiden Brüdern Jonah und Benjamin Müller aus Buochs und dem Sempacher Fabio Gretener gelang kein Exploit. Sie erreichten Rang sechs unter sieben Mannschaften. Mit dem 16-jährigen Jonah Müller paddelte einer der jüngsten WM-Teilnehmer in dieser Formation. Morgen Samstag wechseln die Kanuten von der 4.3 Kilometer langen Klassik-Strecke auf die Sprintdistanz. Diese wird über 500m bei der anspruchsvollen Zielpassage um den Muotastein ausgetragen. Nach der morgigen Qualifikation finden am Sonntag die Finals statt.

Donnerstag:

Melanie Mathys erkämpft trotz schlappen Armen Bronze

Am ersten Tag der Kanu-WM im Muotathal gibt es gleich die erste Schweizer Medaille. Verantwortlich dafür ist die Solothurnerin Melanie Mathys. Für ein historisches Resultat sorgte auch der Zentralschweizer Linus Bolzern.
Die Kanu-Weltmeisterschaften im Muotathal starten mit einem Prachtstag. Die Solothurnerin Melanie Mathys paddelt vor Hunderten von Zuschauern auf den Bronzeplatz. Ihr gelingt über die Klassik-Distanz auf der anspruchsvollen Muota eine fehlerfreie Fahrt. Dementsprechend glücklich zeigt sie sich im Ziel: „Vor dem Start fühlten sich meine Arme richtig schlapp an. Dank einer fehlerfreien Fahrt und den vielen Fans reichte es trotzdem zu Bronze. Da kann ich nur zufrieden sein.“ Die amtierende Weltmeisterin über die Sprintdistanz gewinnt somit ihre erste Einzel-Medaille über die klassische Distanz. Mit der erst 18-jährigen Hannah Müller schafft es in der Kajak-Kategorie eine zweite Schweizerin in die Top-Ten. Die Juniorin aus Buochs erreicht bei ihrer ersten Elite-WM den neunten Platz.
Im Kanadier der Damen schrammt die Team-Seniorin Sabine Eichenberger an einer Medaille vorbei. Die 50-jährige Bruggerin rangiert sich auf dem fünften Platz – knapp sechs Sekunden hinter Bronze. Sie hat bereits angekündigt, dass sie nach der WM ihren Rücktritt vom aktiven Kanusport geben wird. Weitere Chancen ihre erfolgreiche Karriere mit einer Medaille zu beenden hat sie im Team-Rennen von morgen. Sie startet dann mit Müller und Mathys im Kajak auf der Klassikstrecke über 4.3km und gehört zum erweiterten Medaillenkreis.
Das beste Ergebnis der Kajak-Herren gelingt dem Adligenswiler Linus Bolzern. Der 19-jährige Vize-Juniorenweltmeister des letzten Jahres stösst auf Rang zwölf vor im knapp 60 Fahrern umfassenden Feld der männlichen Kajakfahrer. Es ist das beste Schweizer WM-Resultat seit über zehn Jahren. Das Erstaunliche daran: Erst gestern schrieb der Schüler der Sportkanti Alpenquai noch eine Französisch Maturaprüfung. „An die WM musste ich während der Prüfung kein einziges Mal denken. Vielleicht war die Ablenkung gut, denn mir gelang eine perfekte Fahrt.“ Für die Top-Ten fehlten ihm 1.3 Sekunden. Darüber trauere er aber überhaupt nicht.
Auf dem 17. Rang folgte vier Sekunden hinter Bolzern der Solothurner Nico Meier. Im morgigen Team-Rennen wird dieses Duo vom Solothurner Robin Häfeli ergänzt. Er klassierte sich heute auf Rang 31.
Im Kanadier der Herren sorgt die Erfahrung des 25-jährigen Sempachers Fabio Gretener für das Schweizer Top-Ergebnis. Mit Rang 15 zeigt sich der Sprint-Spezialist zufrieden: „Vor so vielen Leuten will man einfach zeigen, was man kann – das habe ich heute geschafft.“ Auf Rang 20 folgt Benjamin Müller aus Buochs und ein Rang dahinter dessen Bruder Jonah Müller. Die drei Zentralschweizer gehen morgen zusammen im Team an den Start.

Die Medienmitteilung zum ersten Tag der Weltmeisterschaft finden Sie hier.

Alle Informationen rund um die Weltmeisterschaften zum Download hier.

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